Definition der Ergotherapie (angelehnt an DVE, 2025 – sinngemäß)

Ergotherapie ist ein Beruf im Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich, der Menschen dabei unterstützt, ihren Alltag selbstständig und sinnvoll zu gestalten. Ziel ist es, die Fähigkeit zu fördern, bedeutungsvolle Tätigkeiten auszuführen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Ergotherapeut:innen arbeiten gemeinsam mit den Klient:innen daran, vorhandene Stärken zu nutzen, neue Lösungswege zu entwickeln und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Hierzu werden gemeinsam individuelle Ziele besprochen.

Pädiatrie

Wir unterstützen Kinder und Jugendliche bei der Entwicklung von Motorik, Wahrnehmung, Emotionsregulation und Selbstständigkeit. Spielerisch fördern wir Fähigkeiten, die für Alltag, Schule und soziale Teilhabe wichtig sind.

Geriatrie

Wir helfen älteren Menschen, ihre Selbstständigkeit im Alltag möglichst lange zu erhalten und den Umgang mit körperlichen und geistigen Einschränkungen zu erleichtern. Therapieziele sind Mobilität, Sicherheit und Lebensqualität.

Neurologie

Wir behandeln Menschen mit neurologischen Erkrankungen und unterstützen sie dabei, verloren gegangene Fähigkeiten wiederzuerlangen. Die Therapie zielt darauf ab, Bewegungsabläufe, Wahrnehmung und Denkprozesse zu verbessern und zu erhalten, um die Selbstständigkeit im Alltag zu steigern.

Orthopädie und Narbentherapie

Wir verbessern Beweglichkeit, Kraft und Koordination. Dadurch werden alltägliche Aktivitäten wie Greifen, Anziehen oder Schreiben erleichtert. Nach Verletzungen, Operationen oder Erkrankungen, z.B. an den Händen, Armen oder Schultern, begleiten wir den Weg zurück in einen möglichst selbstständigen Alltag.

Hirnleistungstraining

Wir fördern durch gezielte Übungen Konzentration, Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Planung. Das Training hilft Menschen ihre geistige Leistungsfähigkeit zu stabilisieren oder zu verbessern und Alltagssituationen besser zu meistern.

Psychisch-funktionelle Behandlungen

Wir unterstützen Menschen mit psychischen Erkrankungen oder seelischen Belastungen dabei, ihren Alltag besser zu strukturieren und zu bewältigen. Ziel ist mehr Stabilität, Selbstvertrauen, soziale Kompetenzen zu stärken und ihre Handlungsfähigkeit im täglichen Leben zu verbessern.

Tiergestützte Therapie

Tiere können in der Ergotherapie gezielt eingesetzt werden, um Motivation, Aufmerksamkeit und emotionale Stabilität zu fördern. Der Kontakt mit Tieren unterstützt viele therapeutische Prozesse und erleichtert oft den Zugang zur Therapie. 
Der tiergestützte Ansatz beginnt dabei oft schon ohne direkten Kontakt zum Tier: Gespräche über Tiere, Beobachtungen oder tierbezogene Aufgaben können einen niederschwelligen Zugang zur Therapie ermöglichen. Das Thema Tiere macht viele Inhalte leichter zugänglich und kann helfen, Interesse, Vertrauen und Freude an der Therapie zu stärken.

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